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Der erste Monat

Hey!

Erst mal sorry, dass ihr so lang wartet musstest, aber ich hab bisher echt nie genug Zeit gefunden, um eine laengere Mail an alle zu schreiben. Mein Anfang hier war sehr chaotisch und ich musste erstmal einige Sache klaeren...Mittlerweile hat auch die Schule angefangen und seit dem ist alles noch viel stressiger. Heute Abend sitze ich mal nicht nur an Hausaufgaben und kann euch endlich mal ein bisschen ueber meine erste Zeit hier berichten. Mittlerweile geht es mir gut, ich versteh immer mehr und wenn ich wieder komme, spreche ich wahrscheinlich ziemlich gut englisch, franzoesisch und wahrscheinlich auch ein bisschen italienisch ...jetzt aber mal ein paar Infos:

Kurz vor ich geflogen bin, hab ich doch noch eine Gastfamilie bekommen, die sich aber schon wieder geandert hat, da meine eigentlich Gastmutter krank geworden ist und mich nicht mehr aufnehmen konnte. Doch ich hab beim Uniformkauf ein Maedchen von meiner Schule getroffen, die ihre Eltern gefragt hat, ob ich in ihrer Familie leben kann. Kurz danach hab ich sie dann besucht und jetzt lebe ich hier. Meine Gastfamile besteht aus: Mario (Vater), Carmen (Mutter), Stephania (16, geht mir mir auf die selbe Schule) und Michael (11) ) und fuehl mich sehr wohl hier. Ich wurde super aufgenommen und an die kanadischen Angewohnheiten gewoehne ich mich auch immer mehr. Wir sind schon fuer ein Wochenende nach Ottawa gefahren und waren sonst auf einigen Fussballspielen, da beide Kinder Fussball spielen. Die Familie kommt aus Italien, aber alle sind hier geboren. Die Eltern sprechen sehr gut italienisch und die Kinder ein bisschen. Ich versteh auch schon ein bisschen und vielleicht sprech ich auch irgendwann ein paar Worte.

Die Schulalltag hat jetzt auch angefangen und damit auch Hausaufgaben, frueh aufstehen und alles was dazu gehoert. Meine Schule heisst Marie-Clarac und ist eine katholische Maedchenprivatschule (toller Titel ne). Die Schule geht von 8.15 bis 15.10, aber ich bin nie vor 4 zu Hause. Die Stunden sind 75 Minuten lang und es gibt zwischen jeder Stunde eine Pause, die aber unterschiedlich lang ist. Die Mittagspause dauert ca. ein einhalb Stunden. Man kann sich sein Lunch mitbringen, sich in der Cafeteria was kaufen oder sich ausserhalb was kaufen. Ich bring mir meistens mein essen mit und waerme es dann in den Mikrowelle auf, die im Lunchraum rumstehen (geniale Erfindung kann man da nur sagen). Nach der Schule geht es dann zum Bus (leider nicht die typischen gelben Schulbusse, die man aus dem Fernsehen kann, aber auch in den normalen Bussen mach das Bus fahren spass, ausser das sie, wie in Deutschland oft ueberfuellt sind). Zu Hause kommen dann Hausaufgaben, supper (Abendessen) und dann ist der Tag auch schon fast rum. Am Anfang ist der Unterricht echt schwer zu verstehen, weil man die meisten Vokabeln nicht kennt und wir zu Hause meistens englisch sprechen, aber jetzt klappt es immer besser und das sprechen wird auch immer mehr. Erste Erfolgserlebnisse und Lobe gab es auch schon. Heute von meiner Lehrerin in Franzoesisch, dass ich mich mal gemeldet habe (jeder faengt mal klein an)...  

Jetzt bin ich auf der Suche, was ich an Sport machen kann. Da die Schule kein grosses Angebot hat, muss ich ausserhalb nach Clubs suchen, was leider nich so einfach ist, aber ich finde bestimmt was. Nach einem Volleyball Club hab ich vergeblich gesucht, aber vielleicht kann ich mit Leichtathletik anfangen. Sonst war ich gestern in einer Tanzschule und hab mal ne Stunde mitgemacht., hat super Spass gemacht und werde dann damit anfangen .

Ich muss Schluss machen. Haltet mich auf dem Laufenden was bei euch so passiert. Liebe Gruesse aus Canada! Hab euch lieb!

14.9.07 01:40