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Semaine de relache :)

Salut tout le monde!

Ich weiss, ich hab mich ewig nicht mehr gemeldet. So ganz erklaeren kann ich das auch nicht, aber es war immer viel zu tun und der Computer war natuerlich auch nicht immer frei. Jetzt hab ich allerdings erstmal Ferien und komme endlich mal dazu, euch mal wieder ein bisschen aus meinem Leben hier aus Kanada zu schreiben

Meine letzter Beitrag war glaub ich vor Weihnachten, aber jetzt noch, 2 Monate nach danach, darueber zu schreiben, das ist wohl ein bisschen zu lange her und seit dem ist schon wieder soo viel passiert. Nur als Kurzversion. Ich hab sowohl Weihnachten als auch Sylvester mit meiner Gastfamilie und der kompletten verwandtsachaft verbracht. Das war dann immer einen Tag mit den Grosseltern, Geschwister, Cousins + jeweiligen Familien von der Seite meines Gastvater (Mario) und der anderen Tag mit der Seite meiner Gastmutter (Carmen). Auf Deutsch, 24. bei Nona und Nono mit allen (Mario's Seite), 25. bei Carmen's Cousine (Antoinette), 31. Decembre bei uns und 1. Januuar (jour de l'an) wieder bei Nona et Nona (Mario's Seite). Jedes Mal waren wir dann ueber 20 Leute. Das zeigt doch mal wieder,wie gross italienische Familien sind...der Vorteil ist, dass so gut wie alle in St.-Leonard wohnen (die anderen wohnen nicht auch nciht weit weg, in anderen Teilen von Montréal) und man sich oefters sehen kann. So sind wir dann oefters einfach mal sonntags bei Nona et Nono zum Essen eingeladen, ohne dass wir min. 2 Stunden fahren muessen. Das zu erleben ist auch mal ganz schoen. Gerade erst diesen Samstag hatten wir Besuch von allen bei uns, weil der Bruder von Carmen (also mein Gastonkel) Geburtstag hatte. Super liebe Leute in jedem Alter, die juengste ist Erica mit 6 Jahren bis hin zu den Grosseltern, da weiss ich allerdings nicht genau, wie alt die sind. was anderes ist auch, dass auch die 2. Verwandtschaft dabei ist, also auch die Schwester der Nona, ihre Kinder und wiederum deren Familien. (Verstanden?). Erweitert wird das ganze dann auch noch durch girlfriends von der 'juengsten generation', weil die 2. cousins (17 und 18) von meinen Gastgeschwistern, dann schon mit girlfriend kommen....und ja ein Vourteil kann ich druchaus bestaetigen, Italiener sind laut, trinken recht gerne (die Erwachsenen) und Pasta geht immer. Ich ess hier min. 2-3 mal die Woche Pasta, aber das ich davon genug habe, kann ich nicht behaupten, dafuer schmeckt sie einfach viel zu gut .

Joa, in den Weihnachtsferien gab es sonst nichts besonderes mehr, ich hab was mit Freunden unternommen und dann war die Ferien auch schon wieder vorbei. In der Schule ging es direkt wieder richtig los und ich hatte immer was zu tun. Von 500 Seiten Buechern (La part de l'autre, ein Buch ueber das Leben Hitlers), Dissertationen (Aufsaetze), die beiden Weltkriege in Histoire und damit viele Fragen ueber Deutschland, saemtliche Projekte, Tests und Examen...ende Februar gab es dann das bulletin der 2. etape und ich war super zufrieden. Wir kommen die Noten nicht in Buchstaben oder Zahlen, sonder in Prozent. Ich schreibs einfach mal runter: In Klammern ist immer der Durchschnitt der Klass oder des Kurses.

Biologie: 76%(75), Sport 91%(88), Mathe 90%(78), Religion 75%(77), Geschichte 79%(76), Franze 76%(77), Englisch 83(80), Art Comm 74(83) und Kunst 90%(84)

Mein moyen generale ist 82% . Ne Pause vom Arbeiten, gabs allerdings nicht, es ging gleich weiter und was mir auffaellt, dass hier wesentlich mehr Tests geschrieben werden. So jede Woche einen und vor den Zeugnissen ging das echt jede Stunde (vor allem in Englisch). Damit man ja auch genug verschiedene Noten zusammenhatte...naja mit meinem Englischlehrer hab ich trotzdem riesig Glueck gehabt, der beste, den ich je hatte. Wenn ich dem mit meinem alten aus Deutschland (Mr. Harley) vergleicht, omg da liegen Welten dazwischen. Was generell den Unterschied zu deutschen Lehrern ausmacht, ist das Alter und auch die Motivation. Hier sind die Lehrer generelle 20 Jahre juenger, haben keinen Durschnitt von 50, sondern von 30 und sind actually gut gelaunt, wenn sie den Klassenraum getreten und bringen das auch im Unterricht rueber. Es ist einfach ein ganz anderes Bild. Natuerlich gibt es Ausnahmen, aber wo gibt es die schon nicht. In Deutschland hab ich das am Bonni fast nie erlebt, dass Leute in Schwangerschaftsurlaub gegangen sind. Hier ist bisher meien Franze-Lehrerin gegangen und wir haben kurz wor Weihnachten eine andere bekommen, mein english-Lehrer fehlten fuer knapp 2 Monate, weil seine Frau schwanger war. Mein Kunst und Art-Comm Lehrer geht im May, weil seine Freundin ein Kind erwartet und eine andere Franze-Lehrerin, die in meinem Jahrgang unterrichtet, ist auch schwanger. es gibt so viele Einzelheiten, die ich jetzt nennen koennte, die anders sind und wesswegen ich froh hier zu sein, und sie erleben zu koennen....

Es ist eine andere Welt, die ich zu lieben gelernt hab, wo es aber in 4 Monaten schon wieder goodbye heisst und ungewiss ist, wann ich wiederkommen kann. Der Abschied von allem hier ist noch so fern, doch auch schon wieder so nah. Ich rede jetzt schon mit Leuten, ueber die Zeit, wenn ich nicht mehr hier bin, ich werde schon gefragt, wann ich denn wiederkomme...jedes Mal, weiss ich nicht genau, wass ich antworten soll. Dass ich wiederkomm ist beschlossene Sache. Ganz ehrlich, ich wuerde ja hier bleiben, wenn ich die Moeglichkeit dazu haette, aber ich weiss, ich brauch mein Abi, das bedeutet 2 weitere Jahre in Deutschland. Wohin es mich danach zieht, kann ich nicht sagen.Ob es mich dann in Deutschland haelt, kann wohl keiner beantworten. Ich weiss, dass alles ist nach lange lange hin, trotzdem beschaeftigt mich das zurzeit a lot. was sicher ist, wenn ich wiederkomm muss ich Entscheidungen treffen, was will ich spaeter machen? Anfangen nach moeglichen Unis und dem ganzen Kram zu gucken...das wird definitiv nicht einfach und ein dank ist wohl jetzt schon angebracht, an alle die mir damit helfen werden.

So ich bin wohl ein bisschen abgeschweisst, mal zurueck zu dem hier und now. Ausserhalb der Schule und der Familie, gab es natuerlich auch noch Sachen. Ich hab einiges mit Freunden unternommen und Freundschaften ausgebaut. Es gab unvergessliche Momente, Geburtstage und Saetze wie: you are not german anymore, you are italian (von gianni, 6 foot 4 guy (ueber 2 Meter), der versucht deutsch von haribo tueten zu lernen)...zugegeben, ich hab rede immer noch viel zu viel eng als franze, dafuer hab ich einfach zu viele italiensiche Freunde, die immer eng sprechen, mein franzoesisch hat sich trotzdem deutlich weiterentwickelt. Mit Freunden aus der Schule rede mittlerweile mehr frenzoesisch. Es hat ne Weile gedauert, dass ich neben den ganzen itialienische Leuten an meiner Schule auch richtige quebecois Freundschaften aufgebaut hab, aber es hat dann doch geklappt und wir reden nen franze, nen mix aus beidem, eng. Das kann man gar nicht so genau erklaeren, aber mittendrin fuehl ich mich eifnach super wohl. Hier is alles nicht nur eine Sprache, sonder 2,3 oder 4. Und es wird wohl hammerschwer fuer am Amfang back in Germany nur noch Deutsch zu sprechen. Hier ist es ueberhaupt kein Problem, wenn man in einem Satz ploetzlich wechselt, dann swichted man wieder zurueck und so geht das in jeder Unterhaltung. Nebenbei sprechen viele auch noch italienisch, portugisiesch, spanisch...die andere Austauschschuelerin an meiner Schule (Ivett aus Ecuador) sprich in ihrer Gastfamilie 4 sprachen (italiensich, franzoesisch, englisch und spanisch, das nenn ich doch mal international)... so ne Erfahrung zu machen: einmalig, klar gibt es einfach und harte Zeiten und nicht immer ist alles Friede, Freude, Eierkuchen, aber man lernt und erlebt so viel, was einem keiner wieder wegnehmen kann. Andere sehen es vielleicht nicht direkt und ich uebersehe einige Sache vielleicht heute auch noch. Wenn ich spaeter zurueckblieben werde, kann ich heute schon sagen, es war vielleicht nich das beste Jahr meines Lebens, aber das erfahrungs- und lernreichste Jahr. Wenn man ein Jahr zurueck geht, vor meinem Abflug, war nicht jeder begeistert von der Idee, einige zweifelten und manche fragten mich ganz ehrlich, warum ich das denn mache? Es gab einige, die auch haetten gehen koennen und sie haben es nicht getan. dagegen kann ich absolut nichts sagen, denn ich weiss, dass dazu Mut gehoert (letzendlich spielt Geld auch eine Rolle). Heute kann ich nur sagen, es ist eine Chance, die man nie wieder hat und wenn irgendeiner auf die Idee kommt, mit mir einer Diskussion darueber zu fuehren, was ein Austauschjahr den bringt? Well, go for it. Da gibt es mehr als 1000 Gruende fuer. Von meinem Gastonkel kam der satz: Travel ist the most beeautiful thing und er hat recht, denn man lernt eine ganz andere Culture, Mentalitaet, neue Leute und noch so viel mehr kennen...meine Denkweise zu Deutschland, zu der Welt und zu dem Umgang mit anderen Leuten hat sich veraendert...ich koennte so viele Beispiele, Momente und Situationen nennen, aber ich glaube, der Beitrag ist schon mehr als lang geweorden. Bleibt nur noch zu sagen, das man sie seine Traeume aufgeben sollte und wer je die Moeglichkeit hat, ins Ausland zu gehen. Do it! Ein riesigen Dank geht dabei an meiner Eltern, die mich immer unterstuetzen und ohne die ich nich hier waere....mehr ueber die konkrete Wochenenden...gibt es dann naechstes Mal. Ich hab fuer diesen Beitrag jetzt 2 Stunden gebraucht, das reicht. Ich hoffe, jetzt hoere ich auch mal wieder das von euch, Mir is es dabei egal, ob in englisch, franze oder natuerlich deutsch, ich freue mich ueber jede Nachricht .  

Bis denne! Alles Liebe! Eva

PS: Plz, ueberseht einfach meine rechtschreibfehler und mein schlechtes Deutsch erst recht...

3.3.08 23:53
 


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